Voraussetzungen:
- Digitalkamera

- Nach möglichkeit ein Stativ
Zunächst einmal musst du dir eine Szene aussuchen. Bewegte Szenen sind aber nicht möglich, da ja mehrere Bilder gemacht werden müssen. Möchte man bewegte Szenen dennoch verwenden, entstehen "Geisterobjekte".
Nun kommen wir zu der Digitalkamera. Es muss möglich sein, die Belichtungsstärke zu ändern (das geht meistens im manuellen Modus). Die meisten Digitalkameras haben nur Belichtungsstärke von -2 bis +2, das reicht aber meistens aus. Bereite die Kamera für das erste Bild vor, indem du z.B. mit einer Belichtungsstärke von -2 anfängst.
Mache nun zirka 3-5 Bilder mit unterschiedlicher Belichtung. Denke daran, das du die Kamera sowie das Motiv sich nicht bewegen dürfen, sonst liegen die Bilder am Ende nicht richtig übereinander.

Nun benötigst du ein Programm, was aus den Bildern ein HDR-Bild erzeugen kann. Empfehlen kann ich hier das Freeware-Tool "FDRTools Basic" (Download unten auf der Seite). Als Shareware kann ich "Dynamic Photo HDR" empfehlen (Einschränkung: Kleines Wasserzeichen unten links, kein .HDR-Export möglich). Der Vorteil an Dynamic Photo HDR: Es ist möglich, kleinere Verwackler im Bild auszugleichen.
Öffne nun FDRTools Basic, wähle "Bilder" und anschließend "Öffnen". Wähle nun alle Bilder deiner Reihe aus (STRG gedrückt halten), und klicke auf öffnen. Danach benötigt das Programm ein paar Sekunden, um die Bilder zu verarbeiten. Klicke dann auf "Tone Mapping". Probiere einfach ein wenig mit den Schiebereglern herum, bis das Bild in der Vorschau deinen Erwartungen entspricht. Klicke anschließend noch auf "Speichern" und speichere das Bild ab. Fertig ist dein erstes HDR-Bild!